Chronik unserer Gemeinden in und um Dresden

An dieser Stelle soll in loser Folge aus der Geschichte der Adventgemeinden in und um Dresden informiert werden. Grundlagen sind Zeitzeugenberichte und Auszüge aus Chroniken.

Rückblick auf den Neujahrsgottesdienst in Bild und Ton

Der Rundfunk-Neujahrsgottesdienst liegt nun schon ein paar Tage zurück und wer nicht live vor Ort da sein konnte, hat ein wahres Highlight zum Jahresbeginn verpasst. Dem Engagement aller Mitirkenden ist es zu verdanken, dass ein solch großes Projekt in unserer...

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Bau-Newsletter #1

Abbrucharbeiten Eckraum EG und Abwasserkanalfreilegung im Keller neben neuer Toilette Der Kindereckraum im Erdgeschoss wurde durch Hannl eingehaust, so dass die Abbrucharbeiten den Dreck nicht in der ganzen Etage verteilen. Ab sofort kann dort der im Foto...

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Vor einem Jahr: Bau der Brandschutztreppe im Adventhaus

Im Winter und Frühling 2018, vor einem Jahr also, steckten wir im Adventhaus mitten im Bau der Brandschutztreppe. Hinzu kam der Einbau einer Fluchttür im Obergeschoss. Am 31. Mai 2018 wurde die montierte Treppe von der Grundstücksverwaltung besichtigt und quasi...

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Wunderbarer Neujahrsgottesdienst live vor Ort und im Radio

Neu beginnen, am ersten Tag im neuen Jahr – wie hoffnungsvoll ist das! Wir fangen ganz neu an. „Suche Frieden und jage ihm nach!“ – Diesen Rat gibt uns die Heiligen Schrift mit auf unseren Weg durch das neue Jahr. Diesem Gedanken konnten wir im Neujahrsgottesdienst...

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Alte Jugendlieder zum Mitsingen gesucht

  "Weißt du noch...? Das Lied, das wir immer so gerne gesungen haben!" "Ja, warte, gleich hab ich's..." Die Band unserer Gemeinde möchte in den Gottesdienst gelegentlich auch die alten Jugendlieder einbauen. Wer sich erinnern mag, kann seine Liedvorschläge gerne...

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Deutsch-Russischer Nachmittag im Adventhaus

Liedermacher Jakob Reinhardt zu Gast Am 29. September 2018 trafen im Adventhaus "russische Seele" und "deutsche Mentalität" aufeinander: Wie erleben die Deutschen, die aus der früheren Sowjetunion kamen, Deutschland heute? Welche Erlebnisse haben die hier Geborenen...

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Basteln und Nähen in Englisch

Wenn im Adventhaus die Nähmaschinen summen (manchmal auch laut rattern) heißt es wieder "Basteln und Nähen". Wir waren wieder bunt gemischt. Zu den ersten Gästen gehörte eine Frau aus Libyen, die Stoff für einen Kaftan mitbrachte. Die Unterhaltung fand in Englisch...

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2018 – Schöne Fluchttreppe

Irgendwie hat unsere Fluchttreppe viel mit Erde zu tun. Ohne Schaufel und Schubkarre geht gar nichts, auch bei Regenwetter. Im Bagger sitzt man trocken, schwitzt dafür aber umso mehr. Immerhin ist das Terrain an der Treppe nicht besonders groß, Zentimeterarbeit ist...

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17. Januar Gebete. Nach dem Gottesdienst beginnen Geschwister mit den regelmäßigen Gebeten für die Stadt und den Frieden. 7.  Februar: Benefizkonzert. Beim Benefizkonzert für eine Schule in Tansania kommen 1.650,-Euro zusammen. 8. März: Wandertag. Die...

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Wir schreiben das Jahr 1991. Die Gemeinde Großröhrsdorf wächst und sucht größere Räume. Die Suche führt zu einem unerwarteten Ergebnis. Denn der Blick der Gemeinde ist weit und der Glaube groß.  Rückblick: Nach der Gründung der Gemeinde 1912 hatte Schwester Sümmchen...

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Die Menschen im Umland von Dresden haben die Luftangriffe in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 auf eigene Art erlebt. Karin Kusch, geb. Buruck (Adventhaus Dresden) war damals vier Jahre alt und lebte mit ihrer Familie in Hänichen, südlich von Dresden: „Wir...

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1920 – Sinnsuche nach dem Krieg

Sachsen im Jahr 1918: Nach gewaltsamen Zusammenstößen wird am 10. November die Republik ausgerufen. Die Menschen, durch den Ersten Weltkrieg in ihrem Glauben an das Gute erschüttert, suchen nach neuen Hoffnungen, nach einer Zukunft. Aus diesem Grund stillen Predigten ein großes Bedürfnis. Auch in Großröhrsdorf.

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1912 – Ausweisung aus Sachsen?

Das „Gesetz über Kultusfreiheit“ setzte etlichen Glaubensgemeinschaften bis zum Ende des Königsreiches Sachsen 1918 schwer zu – auch den Siebenten-Tags-Adventisten.

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1909 – Anfänge in Dresden-Löbtau

Nach der Gründung der Gemeinde Neustadt in Sachsen 1908 führt uns der Weg zurück in die Landeshauptstadt Dresden. Die Chronik der Gemeinde Dresden-West berichtet eindrucksvoll von den Anfängen in Löbtau:

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Die Verbreitung der Adventbotschaft im Raum Dresden beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts. Soweit bekannt, an zwei Orten zu gleicher Zeit: in Dresden und Neustadt in Sachsen. Den Anfang machten offenbar Reise-Missionare aus dem heutigen Nordrhein-Westfalen. Die Chronik...

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1905 – Max Berger: Vom Heizer zum Evangelisten

Am 8. März 1904 wird in der Adventgemeinde Meißen, noch vor ihrer offiziellen Gründung, neben Elisabeth Bormann auch Max Beger getauft. Max Beger lebte von 1882 bis 1958. Er hat eine interessante Geschichte.

Max Beger war der Großvater von Karin Kusch (Adventhaus Dresden), die sich heute noch erinnert:

„Mein Großvater stammte aus Kmehlen bei Meißen. Dort war er Vogt beim Rittergut, er war für die Bauern im Dorf zuständig. Wie er mit der Gemeinde zusammen gekommen ist, weiß ich nicht. Aber er hat Interesse daran gehabt und er hat in seiner Bibel gelesen und gesagt. „Gut, wenn das so ist, dann will ich das so machen.“

So etwa 1905 zog er von Meißen nach Dresden und wurde Heizer bei der Post. Es war eine schöne Arbeit. Und einige Jahre später, da war er schon verheiratet, da hat er gesagt: „Ich kann das nicht mehr machen. Ich muss ganz für den Herrn arbeiten.“ Da hat er aufgehört und ist Kolporteur (Buchevangelist) geworden. Das war finanziell nicht so üppig. Meine Großmutter, sie war katholisch getauft, ist arbeiten gegangen. Sie war Köchin, sie hatte gute Adressen, als Privatköchin auf dem Weißen Hirsch.

Mein Großvater hat viel von seinen Erfahrungen erzählt. Um 1945 gab es viel Spiritismus. In die Gemeinde kamen Menschen, die damit vorbelastet waren. Und mein Großvater ist immer zu den Menschen gegangen und hat mit ihnen gebetet, er hat gesagt: „Du musst vertrauen.“ Und er ist bei ihnen geblieben und hat die Situationen auch mit durchgestanden. Er hat zum Beispiel den Wasserhahn wieder zugemacht, wenn eine unsichtbare Hand ihn geöffnet hatte.

Ich war nicht sehr viel mit meinem Großvater zusammen, aber er war lieb. Er hatte für sein Enkelkind etwas übrig. Aber er war auch streng. Ins Kino oder zum Tanz gehen, das gab es nicht. Schmuck tragen auch nicht, das wurde weg getan. Es kamen Verbote: „Ein Gotteskind tut das nicht. Was würde Jesus dazu sagen?“ Heute sage ich mir, es hat mir viel geholfen. Weil es wirklich wichtig ist, zu fragen: Was würde Jesus dazu sagen?

In den 50er Jahren war mein Großvater aktiv auf dem SONNENHOF. Die brauchten ja Wasser auf dem Sonnenhof. Da musste ein Brunnen gegraben werden. Sie haben gedacht, gut, das ist Sand, aber ab einer gewissen Tiefe kam Tiefengestein. Da musste gesprengt werden. Das ist unter der Leitung von Bruder Friedrich Hambrock geschehen und die Brüder haben mit ausgeschachtet (Anmerkung: der Brunnen ist 14 Meter tief und heute noch in Betrieb).

Großvater hat tolle Erfahrungen mit Gott gemacht. Meine Großeltern haben alles auf die Kante gesetzt und der liebe Gott hat sie gesegnet.“

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