Chronik unserer Gemeinden in und um Dresden

An dieser Stelle soll in loser Folge aus der Geschichte der Adventgemeinden in und um Dresden informiert werden. Grundlagen sind Zeitzeugenberichte und Auszüge aus Chroniken.

17. Januar Gebete. Nach dem Gottesdienst beginnen Geschwister mit den regelmäßigen Gebeten für die Stadt und den Frieden. 7.  Februar: Benefizkonzert. Beim Benefizkonzert für eine Schule in Tansania kommen 1.650,-Euro zusammen. 8. März: Wandertag. Die...

mehr lesen

Wir schreiben das Jahr 1991. Die Gemeinde Großröhrsdorf wächst und sucht größere Räume. Die Suche führt zu einem unerwarteten Ergebnis. Denn der Blick der Gemeinde ist weit und der Glaube groß.

mehr lesen

Die Menschen im Umland von Dresden haben die Luftangriffe in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 auf eigene Art erlebt. Karin Kusch, geb. Buruck (Adventhaus Dresden) war damals vier Jahre alt und lebte mit ihrer Familie in Hänichen, südlich von Dresden: „Wir...

mehr lesen

1920 – Sinnsuche nach dem Krieg

Sachsen im Jahr 1918: Nach gewaltsamen Zusammenstößen wird am 10. November die Republik ausgerufen. Die Menschen, durch den Ersten Weltkrieg in ihrem Glauben an das Gute erschüttert, suchen nach neuen Hoffnungen, nach einer Zukunft. Aus diesem Grund stillen Predigten ein großes Bedürfnis. Auch in Großröhrsdorf.

mehr lesen

1912 – Ausweisung aus Sachsen?

Das „Gesetz über Kultusfreiheit“ setzte etlichen Glaubensgemeinschaften bis zum Ende des Königsreiches Sachsen 1918 schwer zu – auch den Siebenten-Tags-Adventisten.

mehr lesen

1909 – Anfänge in Dresden-Löbtau

Nach der Gründung der Gemeinde Neustadt in Sachsen 1908 führt uns der Weg zurück in die Landeshauptstadt Dresden. Die Chronik der Gemeinde Dresden-West berichtet eindrucksvoll von den Anfängen in Löbtau:

mehr lesen

Die Verbreitung der Adventbotschaft im Raum Dresden beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts. Soweit bekannt, an zwei Orten zu gleicher Zeit: in Dresden und Neustadt in Sachsen. Den Anfang machten offenbar Reise-Missionare aus dem heutigen Nordrhein-Westfalen. Die Chronik...

mehr lesen

1905 – Max Berger: Vom Heizer zum Evangelisten

Am 8. März 1904 wird in der Adventgemeinde Meißen, noch vor ihrer offiziellen Gründung, neben Elisabeth Bormann auch Max Beger getauft. Max Beger lebte von 1882 bis 1958. Er hat eine interessante Geschichte.

Max Beger war der Großvater von Karin Kusch (Adventhaus Dresden), die sich heute noch erinnert:

„Mein Großvater stammte aus Kmehlen bei Meißen. Dort war er Vogt beim Rittergut, er war für die Bauern im Dorf zuständig. Wie er mit der Gemeinde zusammen gekommen ist, weiß ich nicht. Aber er hat Interesse daran gehabt und er hat in seiner Bibel gelesen und gesagt. „Gut, wenn das so ist, dann will ich das so machen.“

So etwa 1905 zog er von Meißen nach Dresden und wurde Heizer bei der Post. Es war eine schöne Arbeit. Und einige Jahre später, da war er schon verheiratet, da hat er gesagt: „Ich kann das nicht mehr machen. Ich muss ganz für den Herrn arbeiten.“ Da hat er aufgehört und ist Kolporteur (Buchevangelist) geworden. Das war finanziell nicht so üppig. Meine Großmutter, sie war katholisch getauft, ist arbeiten gegangen. Sie war Köchin, sie hatte gute Adressen, als Privatköchin auf dem Weißen Hirsch.

Mein Großvater hat viel von seinen Erfahrungen erzählt. Um 1945 gab es viel Spiritismus. In die Gemeinde kamen Menschen, die damit vorbelastet waren. Und mein Großvater ist immer zu den Menschen gegangen und hat mit ihnen gebetet, er hat gesagt: „Du musst vertrauen.“ Und er ist bei ihnen geblieben und hat die Situationen auch mit durchgestanden. Er hat zum Beispiel den Wasserhahn wieder zugemacht, wenn eine unsichtbare Hand ihn geöffnet hatte.

Ich war nicht sehr viel mit meinem Großvater zusammen, aber er war lieb. Er hatte für sein Enkelkind etwas übrig. Aber er war auch streng. Ins Kino oder zum Tanz gehen, das gab es nicht. Schmuck tragen auch nicht, das wurde weg getan. Es kamen Verbote: „Ein Gotteskind tut das nicht. Was würde Jesus dazu sagen?“ Heute sage ich mir, es hat mir viel geholfen. Weil es wirklich wichtig ist, zu fragen: Was würde Jesus dazu sagen?

In den 50er Jahren war mein Großvater aktiv auf dem SONNENHOF. Die brauchten ja Wasser auf dem Sonnenhof. Da musste ein Brunnen gegraben werden. Sie haben gedacht, gut, das ist Sand, aber ab einer gewissen Tiefe kam Tiefengestein. Da musste gesprengt werden. Das ist unter der Leitung von Bruder Friedrich Hambrock geschehen und die Brüder haben mit ausgeschachtet (Anmerkung: der Brunnen ist 14 Meter tief und heute noch in Betrieb).

Großvater hat tolle Erfahrungen mit Gott gemacht. Meine Großeltern haben alles auf die Kante gesetzt und der liebe Gott hat sie gesegnet.“

Aktuelles

Veranstaltungen

Highlights Unsere Highlights

Veranstaltungskalender

<< Mrz 2019 >>
MDMDFSS
25 26 27 28 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31
Do NOT follow this link or you will be banned from the site!