Der heutige Montag war für uns im Adventhaus Dresden ein Freudentag. Gegen Mittag kam der TÜV, um den neuen Aufzug abzunehmen.

Aufzüge unterliegen besonderen Sicherheitsbestimmungen. Deshalb gab es bei der Einstellung des Aufzuges noch kleinere Änderungen. Die Einweisung dauerte eine ganze Stunde. Hinzu kam eine Probefahrt. Die “Helden des Tages” waren unsere besten Arbeiter, die drei Brüder Michi, Johannes und Kuno Kynast (v.l.n.r.). Als kleines Dankeschön und Stärkung für Leib und Seele gab es Krapfen mit Karamelsoße.

Als Helfer auf der Baustelle waren seit Februar 2019 vor Ort: Gerald, Konstanze, Geli, Werner, Alexander, Matthias und Matthias, Simon, Herbert, Alexander, Andreas, Gunda, Lothar, Tanja mit Familie, Lutz, Peter, Emil, Benjamin, sein Bruder und ein Freund, Stefan, Ruben, Armand und viele andere.

Gott sei es gedankt

Der Aufzug hat die enorme Summe von 92.480,- Euro benötigt. Ein Großteil kam über Fördermittel zusammen. Aber auch Fördernanträge unterliegen nicht immer kühler Logik. Es braucht Menschen, die sich für das Projekt einsetzen. Wir haben mit Gottvertrauen gearbeitet. Es gab etliche Privatspenden. Dazu kamen Benefizkonzerte, Benefiztrödel und ein Benefizkalender von Michel Lask. Der Bau des Aufzuges hat uns sehr bewegt. Männer, Frauen und Kinder haben geholfen. Und Gott hat das Projekt gesegnet.

Wie geht es weiter?

Der Aufzug ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Barrierefreiheit des Adventhauses in Dresden-Striesen. Wir arbeiten weiter an dem Ziel “Barrierefrei von Kopf bis Fuß”. Wir laden Nachbarn, Freunde und Neugierige zu Begegnungen ein. Ganz neu ist unser “Kirchencafé” nach dem Gottesdienst.

Gott hat uns kein sorgenfreies Leben versprochen, jedenfalls nicht in dieser Welt. Aber er geht mit uns durch “dick und dünn.” Psalm 23 in der Bibel drückt es so aus: Auch wenn ich durch das finstere Tal wandere, habe ich keine Angst. Denn Du bist bei mir. Dein Stecken und Stab trösten mich (nach Martin Luther).

Herzlich willkommen im Adventhaus Dresden! Wer sich schwach fühlt oder einfach Freude an der Fahrt hat, steige in den Aufzug und drücke auf den Knopf. Niemand ist allein.

Text: Andreas Schrock/Fotos: Gunda Schrock

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