Am 10. Juni 2026 haben wir unseren Glaubensbruder Heinz Usbeck zu Hause besucht. Unsere Schwester Olga Kisselmann ging in Vertretung für uns alle. Sie nahm Blumen mit – und Zeit. Bruder Usbeck und Schwester Kisselmann haben einen wunderschönen Tag erlebt.
Olga: Ich bin um 11 Uhr gekommen und fast bis um 14 Uhr geblieben. Ganz viel haben wir gesprochen. Am meisten hat der Bruder Usbeck gesprochen. Ganz viel erzählt von seinem Leben. Von der Kindheit. Er hat aus seinem Leben vor der Taufe erzählt. Manchmal hab ich gesagt zu ihm: Du warst wie Max und Moritz. Dann hat er gelacht.

Olga: Der Heinz hatte im Kühlschrank etwas Leckeres. Ich habe Kartoffeln geschält und gekocht. Die Bohnen waren schon fertig. Ich habe improvisiert und zu den Bohnen Butter und Sonnenblumenöl gegeben. Ich hab die Bohnen warm gemacht. Und dann haben wir auf dem Balkon gegessen und das hat geschmeckt.
Heinz: Ja, ich habe fast das erste Mal auf dem Balkon gesessen. Olga hat gesagt: Lass uns auf den Balkon gehen. Und es war so herrlich.
Olga: Er hat mir Blumen gezeigt. Und gesagt: Siehste, Olga, die Blumen stehen in einer Reihe, sie sehen aus wie ein Wasserfall. Ich habe gesagt: Oh, die Blumen sehen herrlich aus. Also, das ist ein Blumenfall. Ja, richtig, hat er gesagt.

Olga: Heinz hat mir erzählt, dass er seit einiger Zeit schlecht schreiben kann. Aber er hat das Problem gelöst. Und er hat mir eine Schreibmaschine gezeigt! Er sagte: Ich habe eine Lösung gefunden, um zu schreiben.
Heinz: Nach der Promotion war ich in der Arzneimittelindustrie in Dresden. Das war mein Leben, da war ich Chemiker! Ich bin froh, dass ich mein Leben hier in Dresden verbringen konnte.
Olga: Wir nehmen den Heinz ins Gebet, in unserer Gruppe. An unsere lieben Herrn Jesus! Er hat so vieles erzählt. Wir haben gesungen, das Lied „Vater unser…“
Heinz: Bald habe ich Geburtstag, ich werde 96. Ich nutze die Lebenszeit, um Rücklick zu halten. Der Mensch ist ein Sünder. Und trotzdem bekommt er Hilfe. Du bist nicht verloren. Du kannst dem Gedanken der Hoffnung nachhängen, und wieder unbeschwert sein. Der Herr hält die schützende Hand über dich. Aber das erkennst du meistens erst später.
Unsere Gemeinde
Woher kommen wir? Wohin gehen wir?
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