Am Samstagmorgen trafen wir uns im Pfadfindergarten. Nach ein paar Kennenlernspielen mit unseren Schnupperkindern bauten wir gemeinsam die Schlafjurte auf und richteten unsere Lagerplätze ein. Im Anschluss hörten und erlebten wir eine Andacht von Marion, die uns von Noah erzählte, der als einfacher Bauer vor einer riesengroßen Aufgabe stand. Mit Gottvertrauen ging er an die Arbeit und erlebte schlussendlich Gottes großartiges Versprechen.
Nach einem stärkenden Mittagessen starteten wir in die Theorie zum Hauptthema „Orientierung“. Dabei war diesmal die Besonderheit, sich anhand markanter Dinge am und auf dem Weg zu orientieren. Nachdem die Theorie klar war, starteten wir in die Praxis. In drei Kleingruppen geteilt starteten wir aus unserem Garten. Jede Gruppe hatte einen anderen Weg, aber das gleiche Ziel. Am Ziel angekommen genossen alle drei Gruppen den Ausblick über das Keppgrundtal bis über die Elbe. Ein leckeres Vesper-Picknick gab es ganz im Stil unseres Pfadfindergründers Baden-Powell: „Mit allen Sinnen“: mit geschlossenen Augen haben wir die Lebensmittel errochen, erschmeckt und erhört. Als alles aufgeschmaust war, starteten wir auf unseren Rückweg mit den letzten Stationen.
Im Pfadi-Garten zurück bereitete jeder sein Abendessen selbst auf eigener Flamme, am Feuer, im Ofen, am Stock, in der Pfanne oder im Topf zu. Nach einer gemütlichen Runde am Feuer und einer Gute-Nacht-Geschichte von Paula zogen wir uns in die Schlafsäcke zurück.
Nach einer angenehm warmen Nacht, dem ersten Packen, einem stärkenden Frühstück und Maikes Andacht zu Gottes wunderbarem Geschöpf, der Spinne, bauten wir gemeinsam die Jurte ab. Nach einer Abschlussrunde verabschiedeten wir uns und gingen in eine neue Woche – und somit in den Herbst.
Text: Eleonora Kynast





















