Der Gottesdienst vor der Tür am 7. März 2026 stand im Zeichen des Weltfrauentages einen Tag später. Unser Team bestand diesmal aus genau einer Glaubensschwester. Vor dem Adventhaus hatte Olga ihr Basislager aufgeschlagen. Von dort sollte es mit Flyern, Bibeln und vielen Tulpen zum Fetscherplatz gehen. Doch dort kam sie nie an. Olga berichtet:
Ich war mit meinem Jesu, und mit seiner treuen Hilfe habe ich alles gut geschafft. Die Zeit ist schnell vergangen. An die Tulpen hab ich Schleifen drauf gemacht. Zuerst habe ich mir überlegt, ob ich nehme etwas von den Tulpen, Flyern, Testamenten und weiteres und gehe zum Fetscherplatz. Und der Rest bleibt auf dem Bank stehen, bis ich wiederkomme. Die ersten drei Tulpen mit Flyern waren gleich verschenkt vor dem Adventhaus.
Die freundliche Slowakin
Dann gehe ich zum Fetscherplatz. Aber ich komme nur bis zu der Ampel und die Tulpen mit den Flyern waren schon alle verschenkt. Die Frauen haben gerne die 
Die Nachbarin
Als ich zurückkam zum Adventhaus, da war alles auf seinem Platz. Ich nehme die Tulpen (Rest) und wollte schon wieder zum Fetscherplatz gehen. Aber da kommen drei Frauen mit Baby und gehen gerade zu der Bank. Und schauen, was es dort gibt. Ich habe sie begrüßt und die Tulpen mit Flyern geschenkt. Und eine von den Frauen sagte: „Ich wohne ganz in der Nähe von eurer Gemeinde.“ Und sie zeigt mit der Hand. Und sagt noch dazu: „Wissen Sie ich sehe jeden Samstag, dass die Leute kommen rein und zu einer bestimmten Zeit wieder raus. Und ich wollte schon lang kommen, aber ich habe mich nicht getraut.“ Ich sage: „Aber jetzt sind Sie doch hier und ich freue mich, Sie zu treffen.“ Sie hat die Flyer aufgemacht und gesagt: „Ah, es ist ganz viel los hier! Ich lese alles zu Hause durch. Und wissen Sie, ich komme.“ Zwei Mal hat sie die Worte wiederholt. Und ist gegangen.
„Nach ein paar Schritten waren die Tulpen schon wieder verschenkt!“
Und ich überlege wieder, dass ich zum Fetscherplatz gehe. 😂 Aber nach ein paar Schritten waren die Tulpen mit Flyern schon wieder verschenkt! Und ich komme an diesem Sabbat (Samstag) einfach nicht zum Fetscherplatz! Ich hab mich sehr gefreut und spürte die Nähe Gottes.
Der Schlafsack
Ich komme also wieder zum Adventhaus. Und wollte schon alles einpacken. Da kommt ein älteres Ehepaar und liest unsere Annonce von die Straßenschule (Anmerkung: dort werden Schlafsäcke gesucht). Ich hab sie begrüßt. Dann hab ich gesagt: „Leider hab ich keine Tulpen mehr zum Verschenken.“ Aber es kam anders. Sie haben gesagt, dass sie einen Schlafsack haben, sie wohnten nicht so weit weg. Und so habe ich gewartet und sie kommen und bringen eine großen Beutel mit Schlafsack. Und noch eine Auto-Verbandstasche.
Ich habe viel geschrieben! Ich wollte danken allen, auch dem Uwe und der Evy. Danke für die Gebete! Großen Dank an alle, die gebetet haben.
Liebe Grüße Olga.
Text: Olga Kisselmann. Fotos: Olga Kisselmann (Bank) u. Andreas Schrock (Fetscherplatz)
























