Krippenspiel 2019

Mitspieler gesucht

Dieses Jahr findet in unserer Kirche wieder das sogenannte „Krippenspiel“ statt. Diesmal heißt das Stück: Wohin geht die Reise? Über viele Jahre habe ich Krippenspiele geleitet, auch andere kleine Bühnenstücke aufgeführt, mitunter auch Szenen selber geschrieben. Jetzt die spontane Frage an den Leser/die Leserin: Hättest du Lust, beim diesjährigen Krippenspiel mitzumachen? Neben der historischen Kerngeschichte, wird es eine moderne Rahmenhandlung geben. Und natürlich Sprechproben.

Proben und Aufführung

  • Proben: Mittwochs 04.09., 11.09., 18.09., 25.09., 02.10., 09.10., 30.10., 13.11., 27.11.
  • Generalprobe: 20.12. (Vorgeneralprobe)  und 23.12.
  • Aufführung: 24. Dezember 2019
  • Ort: Adventhaus Dresden-Striesen, Haydnstraße 16.

Gute Reise und viele tolle Erlebnisse wünsche ich euch. Bis bald.

Eure „Reiseleiterin“ Irmi.

Ich möchte mitmachen …

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Das Krippenspiel „Wohin geht die Reise?“

Tja, was soll man da sagen, wenn der schmale Geldbeutel einen Urlaub zu Traumzielen nicht zulässt. Ich fragte mal vor Jahren eine Bekannte, die sehr braun gebrannt aussah, wo sie denn im Urlaub gewesen sei. Sie antwortete mit einem Lächeln: „Costa pratscha“. Es klang spanisch. „Oh!“, sagte ich. „Zu welchem Land gehört die Insel?“ Sie erwiderte geheimnisvoll mit vorgehaltener Hand: „Das ist ein Insidertipp. Das Badeparadies liegt nur wenige hundert Meter von hier.“ Wir lachten beide.

Weniger lustig ging es Joseph und Maria vor über 2000 Jahren auf ihrer Reise von Nazareth nach Bethlehem. Diese Reise war nicht freiwillig, sondern sie folgten dem Befehl des römischen Kaisers Augustus, dass jeder in seine Geburtsstadt zu gehen habe, um sich dort in Listen eintragen zu lassen. Es war die erste Volkszählung des aufstrebenden römischen Imperiums.

Den Anfang ihrer Beziehung hätten sich die beiden sicher anders vorgestellt. Die ungewollte Schwangerschaft, für heutige Verhältnisse war Maria mit ihren 16 Jahren minderjährig, und dann dieser Traum. Im Traum war ihr ein Engel erschienen, der ihr sagte, dass sie den Sohn Gottes gebären würde und sie sollte ihn Jeschua nennen. Der Name bedeutet: Gott hilft. Das war wohl seine Mission, den Menschen zu helfen. Die Eltern und Jeschua später auch, sprachen aramäisch. Die meisten kennen den Namen aus der griechischen Sprache: Jesus.

Vor ihnen lag ein Weg von ca. 120 bis 150 km, zuerst runter in die Ebene, dann musste sie ca. 600 bis 800 Höhenmeter überwinden. Alles zu Fuß. Da sind wir heute eher „verpimpelt“, wie meine Mutter sagen würde. Sie war Vertriebene aus Ostpreußen…

Reisen als Wanderer gewinnt bei uns ja wieder an Bedeutung. Beim Gehen in der Natur werden Gedanken frei. Auch verrückte.

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